Kann Osteopathie bei Depressionen helfen?

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In Deutschland erkranken jährlich 5,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 79 Jahren an Depression. Wobei es ungefähr dreimal so viele Frauen, wie Männer trifft. Sie gehört zu den häufigsten psychischen Störungen und hinsichtlich ihrer Schwere wohl auch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen.
Lange Zeit glaubte man, der erhöhte Anteil an Frauen liege daran, dass sie frühzeitiger professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Inzwischen wurde aber bei Frauen im gebärfähigen Alter auch ein hormoneller Zusammenhang festgestellt.

So beeinflussen das endokrine System, die Neurotransmitter und das Immunsystem die Erkrankung. Negative Gemütszustände verringern die Zahl an Antikörpern und verstärken so die Dauer und Schwere von Erkrankungen. Forscher stellen nun die These auf, dass durch osteopathische Behandlungen Neuropeptide freigesetzt werden, die am Ende auf den Hypothalamus und die Hypophyse einwirken und so den neurobiologischen Regelkreis der Depression positiv beeinflussen.

 

Die Studie

Für den Versuch wurden 17 Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren (vor der Menopause) mit neu diagnostizierter Depression in zwei Gruppen eingeteilt, eine Behandlungsgruppe und eine Kontrollgruppe. Beide Gruppen bekamen eine psychiatrische Behandlung in Form eines Antidepressivums und einer wöchentlichen 30-minütigen, standardisierten Psychotherapie-Sitzung. Die Behandlungsgruppe wurde zusätzlich osteopathisch behandelt.

Zu Beginn und zum Ende wurden in beiden Gruppen Blutproben entnommen, sowie der Zung Depression Score (ZDS) festgestellt. Bei diesem Test werden spezifische Symptome abgefragt, die mit einer depressiven Episode in Verbindung gebracht werden. Die Betroffenen leiden häufig unter einem Zustand psychischer Niedergeschlagenheit, der von gedrückter Stimmung, Antriebshemmung, Interessensverlust und Freudlosigkeit gekennzeichnet ist. Oft tritt eine Verminderung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens auf und hinzu kommen häufig Beschwerden wie Schlafstörungen und Konzentrationsmangel.

Nach dem 8-wöchigen Behandlungszeitraum wurde unter allen Teilnehmern eine signifikante Verbesserung ihres mentalen Status festgestellt. In der Behandlungsgruppe konnte bei 100% der Patientinnen ein Wert, der als „normal“ betrachtet wird, festgestellt werden. In der Kontrollgruppe waren es immerhin noch 70% der Teilnehmerinnen.


Während die Blutproben am Ende keine signifikanten Änderungen brachten, konnten die Forscher jedoch eine positive Entwicklung des Primären Respiratorischen Mechanismus (PRM) feststellen. Hierbei handelt es sich um die pulsierende Bewegung des zerebrospinalen Liquors. Dieser ist bei psychisch kranken Menschen oft vermindert. Während in der Kontrollgruppe nur eine Patientin eine Verbesserung zeigte, konnten in der Behandlungsgruppe 6 Patientinnen einen normalen Zyklus von 10 – 14 Zyklen aufweisen.

Unsere Beobachtung in der Praxis

Psychische Erkrankungen gehen oft mit physischen einher. Klassische

Symptome wären zum Beispiel Verspannungen, Schmerzen, Migräne,

Verdauungsprobleme usw.
Behandelt man nur die eine Seite des Problems, ist eine Verbesserung

weniger stark ausgeprägt, als würde man beide Seiten angehen.


Deshalb empfehlen wir unseren Patienten mit körperlichen Erkrankungen,

die unter starker psychischer Belastung leiden, gern ein Coaching, oder eine

begleitende Psychotherapie.


Genauso empfiehlt es sich oftmals für unsere Coaching- oderTherapie-Kunden, eine osteopathische Behandlung in Anspruch zu

nehmen, um körperliche Beschwerden zu verringern.

Subjektiv betrachtet, empfinden Patienten oft eine Erleichterung, wenn ihnen jemand zuhört und sich intensiv ihrer Person und ihrer Beschwerden annimmt.
Auch eine sanfte Behandlung mit den Händen führt oft zu Entspannung und Wohlbefinden. Spüren sie zusätzlich nach der Behandlung eine Verbesserung im Beschwerdebild, ist auch dies oft eine enorme Entlastung für die Psyche.

 

Fazit

Noch immer bringen Studien neue Erkenntnisse zu den Zusammenhängen des Körpers und der Seele. Auch wenn sich einige Theorien später als Sackgasse erweisen, können sie dennoch neue Denkanstöße geben und die Forschung weiter vorantreiben.


Unser Ziel ist es, unsere Patienten bestmöglich bei körperlichen und seelischen Belastungen zu helfen, denn für uns bilden Körper und Geist eine Einheit.

Ihr Team vom Osteoversum

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