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Viszerale Osteopathie im Osteoversum Hamburg

Osteopathie für die inneren Organe

Viszerale Osteopathie
im Osteoversum Hamburg

Der menschliche Körper ist ständig in Bewegung. Nicht nur beim Gehen, Laufen oder Atmen. Auch tief im Inneren, dort wo wir es kaum wahrnehmen, findet permanent Bewegung statt.

Mit jedem Atemzug senkt sich das Zwerchfell und hebt sich wieder. Der Darm arbeitet rhythmisch, der Magen bewegt sich während der Verdauung, und selbst die Leber verändert bei jeder Atmung leicht ihre Position.

Unsere inneren Organe sind also alles andere als statisch. Sie gleiten, verschieben sich minimal, reagieren auf Atmung, Haltung und Bewegung.

Ihre Organe sind nicht starr wie ein fester Block. Sie bewegen sich bei jedem Atemzug ein kleines bisschen und auch beim Verdauen oder wenn wir unsere Haltung verändern. Wenn diese feinen Bewegungen eingeschränkt sind, kann das den Körper insgesamt unter Spannung setzen. Auslöser dafür können zum Beispiel Narben nach Operationen, wiederkehrende Entzündungen, anhaltender Stress, eine Schonhaltung oder längere Verdauungsprobleme sein.

Aus osteopathischer Sicht können dadurch Zug und Spannung über das Bindegewebe weitergegeben werden. Das kann sich dann nicht nur im Bauch bemerkbar machen, sondern auch an anderen Stellen, zum Beispiel im Rücken, an den Rippen, im Becken oder am Zwerchfell.

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Jetzt Kontakt aufnehmen

Haben Sie spezifische Fragen zur viszeralen Osteopathie oder möchten Sie wissen, wie diese Form der Behandlung Ihre Organfunktionen unterstützen kann? Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und stehen Ihnen beratend zur Seite.

Unsere Osteopathen

Osteopathie in Hamburg | Sascha Bade

Sascha Bade (Inhaber)

HP D.O. Osteopathie

Luisa Schmidt | Osteoversum Hamburg

Luisa Schmidt

M.Sc. Osteopathie (Kinderosteopathie)

Dianne Bremer

Dianne Bremer

B.Sc. Osteopathie

Gebhard Hamburg - Osteopathie

Gebhard Hamborg

HP Osteopathie (Kinderosteopathie)

Hendrik Fisahn - Osteopathie und Chiropraktik

Hendrik Fisahn

B.Sc. Osteopathie

Enrico Rahlf - Osteopathie

Enrico Rahlf

M.Sc. Osteopathie

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Ablauf einer viszeralen osteopathischen Behandlung

In fünf Schritten zeigen wir Ihnen übersichtlich, wie Ihre Behandlung bei uns abläuft – von der Terminbuchung bis zum Abschluss.

1. Anamnese

Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch. Wir fragen unsere Patienten nach Beschwerden, Vorerkrankungen, Operationen, Verdauung, Stressbelastung und Lebensstil.

2. Körperliche Untersuchung

Danach folgt die körperliche Untersuchung. Dabei betrachten wir nicht nur den Bauch, sondern den gesamten Körper. Haltung, Atmung, Beweglichkeit der Wirbelsäule und Spannungen im Gewebe geben wichtige Hinweise darauf, wo mögliche Ursachen liegen könnten.

3. Befundbesprechung und Behandlungsplan

Nach Abschluss der Diagnostik besprechen wir den Befund, sowie den weiteren Behandlungsplan mit Ihnen. Hier können wir oftmals schon eine grobe Einschätzung abgeben, wie viele Termine nötig sind und ob auch weitere Behandlungsmethoden sinnvoll eingebunden werden.

4. Behandlung

Im Anschluss beginnt die eigentliche Behandlung. Basierend auf dem vorherigen Befund werden Spannungen und Dysfunktionen gelöst. Häufig werden auch angrenzende Strukturen behandelt. Denn die Organe stehen in enger Verbindung mit diesen Bereichen.

5. Nachbesprechung und weiterer Ablauf

Zum Schluss werden noch offene Fragen beantwortet, sowie der weitere Ablauf gemeinsam geplant.

Häufige Patientenfragen zur viszeralen Osteopathie

Was bedeutet viszerale Osteopathie?

Der Begriff „viszeral“ bezieht sich auf die inneren Organe. In der viszeralen Osteopathie werden Beweglichkeit und Spannungen der Organe sowie ihrer Aufhängungen und Faszien untersucht und behandelt.

Typische Beschwerden, bei denen viszerale Osteopathie eingesetzt wird

In der Praxis wird viszerale Osteopathie häufig unterstützend bei funktionellen Beschwerden angewendet. Dazu gehören beispielsweise: Verdauungsprobleme Reizdarm Blähungen Menstruationsbeschwerden Narbenverklebungen nach Operationen chronische Beckenschmerzen Auch bei sportlich aktiven Menschen spielt die Methode eine Rolle. Eine eingeschränkte Beweglichkeit des Zwerchfells oder der Bauchorgane kann beispielsweise die Atmung oder Rumpfstabilität beeinflussen.

Für wen eignet sich viszerale Osteopathie?

Grundsätzlich eignet sich die Methode für Menschen, die unter funktionellen Beschwerden leiden oder ihren Körper besser verstehen möchten. Besonders häufig suchen Patienten Hilfe bei: - chronischen Bauchbeschwerden - Rückenschmerzen ohne klare Ursache - Stressbedingten Verdauungsproblemen - funktionellen gynäkologischen Beschwerden

Was sagt die Wissenschaft zur viszeralen Osteopathie?

Die wissenschaftliche Forschung zur Osteopathie wächst in den letzten Jahren deutlich. Besonders im Bereich funktioneller Beschwerden gibt es zunehmend Studien. Einige Untersuchungen zeigen positive Effekte bei bestimmten Beschwerden. Beispielsweise konnten Studien zur osteopathischen Behandlung bei Reizdarmsyndrom Verbesserungen von Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Verdauungsproblemen zeigen. Auch bei gynäkologischen Beschwerden berichten Studien über eine Verbesserung der Lebensqualität nach osteopathischer Behandlung. Ein wichtiger Punkt: Die osteopathische Behandlung ersetzt keine ärztliche Abklärung, kann aber eine sinnvolle Ergänzung in einem ganzheitlichen Behandlungskonzept sein.

Hilft viszerale Osteopathie bei Verdauungsproblemen?

Viele Patienten suchen osteopathische Behandlung bei funktionellen Verdauungsproblemen wie: - Blähungen - Völlegefühl - träger Verdauung - Reizdarm Die viszerale Osteopathie kann dabei unterstützen, Spannungen im Bauchraum zu reduzieren und die Beweglichkeit von Darm und umliegendem Gewebe zu verbessern.

Kann Osteopathie bei Reizdarm helfen?

Bei einem Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine funktionelle Störung des Darms, bei der oft keine klare strukturelle Ursache gefunden wird. Hier setzt die viszerale Osteopathie an: - Verbesserung der Darmbeweglichkeit - Einfluss auf das vegetative Nervensystem - Reduktion von Spannungen im Bauchraum Viele Patienten berichten über eine Verbesserung ihrer Symptome, insbesondere in Kombination mit Ernährung und Stressmanagement.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Organen und Rückenschmerzen?

Ja, dieser Zusammenhang ist medizinisch und osteopathisch gut nachvollziehbar. Organe sind über Faszien und Nerven mit der Wirbelsäule verbunden. Spannungen im Bauchraum können sich daher auf den Rücken übertragen. Beispiele: - Darm → Lendenwirbelsäule - Magen → Brustwirbelsäule - Beckenorgane → Kreuzbein Deshalb wird bei unklaren Rückenschmerzen häufig auch der Bauchraum untersucht.

Ist die viszerale Osteopathie schmerzhaft?

Nein. Die viszerale Osteopathie gehört zu den besonders sanften Formen der manuellen Therapie. Die Behandlung erfolgt mit ruhigen, präzisen Handgriffen und ohne ruckartige oder kräftige Manipulationen. Im Mittelpunkt steht nicht das „Bearbeiten“ von Gewebe, sondern das behutsame Lösen von Spannungen und das Unterstützen natürlicher Bewegungsabläufe im Körper. Viele Patienten empfinden die Behandlung daher als angenehm und entspannend. Häufig berichten sie während der Sitzung über ein Gefühl von Wärme, ein sanftes „Arbeiten“ im Bauchraum oder eine tiefe innere Ruhe. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass empfindliche Bereiche kurzzeitig sensibel reagieren, insbesondere wenn dort bereits Spannungen bestehen. Dies ist jedoch in der Regel gut tolerierbar und klingt schnell wieder ab. Insgesamt ist die viszerale Osteopathie darauf ausgerichtet, den Körper nicht zu überfordern, sondern ihn in seiner natürlichen Regulation zu unterstützen.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da jede Situation individuell ist und von verschiedenen Faktoren abhängt, etwa von der Art der Beschwerden, deren Dauer und der allgemeinen körperlichen Verfassung. Bei akuten Beschwerden reichen oft wenige Sitzungen aus, um eine spürbare Verbesserung zu erreichen. Der Körper reagiert hier häufig schneller auf gezielte Impulse. Bei chronischen oder länger bestehenden Beschwerden kann es sinnvoll sein, mehrere Termine einzuplanen. In solchen Fällen geht es weniger um eine schnelle Veränderung, sondern darum, den Körper Schritt für Schritt wieder in ein stabiles Gleichgewicht zu bringen. Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Behandlungen, sondern deren Wirkung. Ziel ist es immer, nachhaltige Veränderungen zu erreichen und die Selbstregulation des Körpers langfristig zu unterstützen.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten für osteopathische Behandlungen oder bezuschussen diese anteilig. Die genauen Bedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Anbieter. Häufig gelten bestimmte Voraussetzungen, zum Beispiel: eine ärztliche Empfehlung oder Verordnung eine anerkannte osteopathische Ausbildung des Therapeuten eine Begrenzung der Anzahl an Behandlungen pro Jahr Auch die Höhe der Erstattung variiert von Kasse zu Kasse. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten je nach Tarif oft vollständig oder zu einem großen Teil. Am besten informieren Sie sich vorab direkt bei Ihrer Krankenkasse über die individuellen Konditionen. Gerne unterstützen wir Sie auch mit den notwendigen Unterlagen für die Erstattung.

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