Nordische Ernährung: Die Wikinger-Diät

Nordische Ernährung

Nordic-Diet oder die Wikinger-Diät

 

Mediterrane Küche ist gesund, das ist wissenschaftlich bewiesen. Sie schützt Herz und Kreislauf.
Doch mediterran war gestern, jetzt kommt die „Nordic-Diet“ oder auch „Norweger- oder Wikinger-Diät“.

Die mediterrane Ernährung punktet mit Olivenöl, frischen Gemüsen und Kräutern. Sie enthält viele Ballaststoffe und Antioxidantien.


Skandinavische Ernährungsexperten haben nun untersucht, inwiefern sich dies auch auf die traditionelle nordische Küche übertragen lässt.


Atlantikfisch hat zum Beispiel mehr Omega-3-Fettsäuren als Mittelmeerfisch und Produkte wie Joghurt, Quark, Nüsse, Lein- oder Rapsöl können punkten. Im Norden wird außerdem Hafer, Buchweizen oder Roggen als gesunde Alternative zum Weizen genutzt, genauso wie Sauerteig- anstatt Hefebrot. Heimische Wurzel- und Knollengemüse liefern reichlich Ballaststoffe, Beeren und Kohl wertvolle Pflanzenstoffe, die sogar Krebs vorbeugen sollen.
Frische Kräuter und Wildkräuter geben den Nordlichtern Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Pilze sind hochwertige Eiweißlieferanten.

Die Ernährung im Überblick

  • Kartoffeln, Reis und Pasta möglichst als Vollkorn und nur in geringem Maße

  • Viel Gemüse, Beeren und heimisches Obst

  • Fleisch und Wurstwaren nur in Maßen, am besten Wild oder aus artgerechter Haltung

  • 3x die Woche Fisch

  • Meiden von Butter und fettreichen Milchprodukten

  • Typisch nordische Zubereitungsverfahren nutzen wie Garen im Ofen und Schmortopf oder das Fermentieren von Fisch und Gemüse

 

Vorteile der nordischen Ernährung

 

Die nordische Ernährung enthält hauptsächlich pflanzliche, ballaststoffreiche Lebensmittel und einen hohen Proteinanteil. Dieser sollte ein Viertel der täglichen Ernährung ausmachen.
Diese Ernährungsweise ist nicht nur gesund, sie macht auch satt und hat vor allem eine geringe Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Studien belegen auch eine positive Wirkung auf die Blutfette und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Bei folgenden Erkrankungen kann eine Nordic-Diet helfen:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes Typ 2

  • Erhöhter Cholesterinspiegel

Der Nachhaltigkeitsaspekt
 

Zum Grundkonzept der nordischen Ernährung gehört die regionale und saisonale Verfügbarkeit und der biologische Anbau der Lebensmittel. So werden lange Transportwege und durch die saisonale Produktion ein hoher Energieverbrauch durch beheizte Gewächshäuser vermieden.

Letztendlich gibt es aber nicht nur in den Mittelmeerländern und im Norden eine gesunde Ernährung. Wer auf frisches Gemüse, gesunde Öle, wenig Fleisch, Zucker und Salz achtet, hat schon viel für seinen Körper getan.

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