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Fersensporn und Plantarfasziitis: Wenn jeder Schritt schmerzt.

Fersensporn und Plantarfasziitis - so hilft Osteopathie

Die ersten Schritte nach dem Aufstehen sind eine Qual. Es schmerzt bei jedem Schritt. Das berichtete mir meine Patientin, als sie mit der Diagnose Fersensporn in meine Praxis kam. Es begann im vergangenen Jahr mit einem leichten Stechen, dass sich nur manchmal bemerkbar machte. Mit der Zeit wurden die Schmerzen aber immer größer, so dass sie am Schluss kaum noch zu Fuß ging. 

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Was ist ein Fersensporn?

Der Fersensporn ist ein knöcherner Auswuchs am Fersenbein des Fußes. Er führt zu starken stechenden Schmerzen im Bereich der Ferse oder der Fußsohle. Der Schmerz tritt insbesondere beim Gehen auf und kann so weit führen, dass der Patient nur noch auf Zehenspitzen laufen kann. Im Sitzen oder Liegen verschwinden die Schmerzen meist wieder.
Nach einer Ruhephase, wie morgens nach dem Aufstehen, sind die Schmerzen meist am heftigsten. Sie lassen sich zudem durch Druck auf die entsprechende Stelle an der Ferse auslösen.

Es gibt zwei Formen des Fersensporns:

  • Der plantare Fersensporn liegt am unteren, vorderen Rand des Fersenbeins entlang der Fußsohle Richtung Zehen

  • Der dorsale Fersensporn ist seltener und liegt am Ansatz der Achillessehen

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Wie entsteht ein Fersensporn?

Der Fersensporn entsteht durch eine übermäßige Zugbelastung der Plantarfaszie des Fußes. Die Belastung führt zu kleinen Mikroverletzungen und Rissen in den Bereichen, wo die Fußplattensehnen, bzw. Achillessehnen mit dem Fersenbein verwachsen sind.
Diese Verletzungen können Entzündungen hervorrufen. Der Körper reagiert auf diese Entzündung mit dem Anlocken von Entzündungszellen, die das Gewebe reparieren sollen. Dies geschieht in Form einer Kalkeinlagerung am Sehnenansatz. Aus diesen Kalkeinlagerungen entsteht schließlich der Fersensporn.

Der Fersensporn ist häufig ein Zufallsbefund bei einer Röntgenaufnahme und nicht grundsätzlich schmerzhaft. Die Schmerzen entstehen erst durch Entzündungen der Plantarsehne, einer Plantarfasziitis.

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Risikofaktoren für einen Fersensporn

  • Übergewicht und damit einhergehende übermäßige Belastung beim Gehen

  • Berufe in denen man hauptsächlich Stehen oder Gehen muss

  • Fußfehlstellungen wie zum Beispiel Plattfuß oder Knick-Senk-Fuß

  • Veranlagung

  • Unzureichendes Aufwärmen vor dem Sport

  • Höheres Alter, wodurch das Fettpolster unter der Ferse schrumpft und die Sehnen stärker beansprucht werden

  • Schlecht sitzendes Schuhwerk

Fersensporn Röntgen - Osteoversum Hamburg

Hat sich bereits ein Fersensporn gebildet, wird dieser durch jede weitere Belastung verstärkt. Sollten die Beschwerden am Fuß also anhalten, empfiehlt sich eine Behandlung.

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Diagnose Fersensporn

Die Diagnose kann beim Fersensporn schnell gestellt werden, in dem man auf Druckschmerz im Bereich des Fersenbeins unter der Fußsohle, bzw. am Ansatz der Achillessehne testet. Seitliches Röntgen des Fußes kann die Diagnose noch bestätigen.Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass ein größerer Fersensporn nicht gleichzusetzen ist, mit stärkeren Schmerzen oder Problemen. Der Knochenauswuchs führt nicht zu Beschwerden, sondern die Entzündung der Sehnen.

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Schulmedizinische Therapie

Der Fersensporn kann sich, wenn er einmal entstanden ist, nicht mehr zurückbilden. Man kann jedoch die Entzündung behandeln. Dies geschieht in der klassischen Medizin mithilfe von Medikamenten, Schuheinlagen, Stoßwellentherapie oder Kältetherapie.

Diagnose Fersensporn - was hilft?
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So hilft Osteopathie bei einem Fersensporn

Diese ganzheitliche Behandlungsform betrachtet den Körper als Einheit und zielt darauf ab, die Ursachen von Beschwerden zu behandeln, anstatt nur Symptome zu lindern.

Die Osteopath*innen gehen davon aus, dass Körperstrukturen und -funktionen eng miteinander verbunden sind. Bei einem Fersensporn betrachten wir nicht nur die Ferse, sondern auch die Strukturen, die mit der Ferse in Verbindung stehen, wie beispielsweise die Muskeln und Sehnen des Fußes, die Knöchel, Knie, Hüften und sogar die Wirbelsäule. So kann ein Beckenschiefstand, eine nach vorn gerichtete Körperhaltung oder anderes ursächlich für die Beschwerden sein.

Das Hauptziel der osteopathischen Behandlung bei einem Fersensporn ist es, die Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und die Heilung zu fördern. Dies wird erreicht, indem die Durchblutung verbessert, Verspannungen gelöst und die Körperhaltung optimiert wird.

In unserer Praxis nutzen wir neben der Osteopathie gern die Matrix-Rhythmus-Therapie zur Behandlung des Fersensporns. Außerdem bekommen unsere Patienten Übungen an die Hand, mit denen sie zur Entlastung der Sehnen beitragen können.

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Diese einfachen Übungen helfen gegen Fersensporn!

Fersensporn | Wade dehnen
Fersensporn | Fußsohle dehnen
Fersensporn | Plantarfaszie dehnen
Fersensporn | Plantarfaszie ausrollen

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