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Rückenschmerzen in der Schwangerschaft - So hilft Osteopathie

5. Aug. 2025
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft sind häufig. Erfahren Sie, welche Ursachen dahinterstecken, warum der Rücken jetzt besonders gefordert ist und wie Osteopathie unterstützen kann, Beschwerden zu lindern und Beweglichkeit zu fördern.


Rückenschmerzen in der Schwangerschaft -So hilft Osteopathie
Rückenschmerzen in der Schwangerschaft sind häufig – Veränderungen von Haltung, Gewicht und Beweglichkeit können den Rücken zusätzlich belasten.


Inhalt dieser Seite:





Ursachen für Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper der Frau auf vielfältige Weise. Das Wachstum des Babys und die damit einhergehende Gewichtszunahme können dazu führen, dass die Wirbelsäule stark belastet wird. Besonders der untere Rückenbereich ist häufig betroffen, da hier das meiste Gewicht auf der Wirbelsäule lastet. Diese zusätzliche Belastung kann zu Schmerzen führen, die insbesondere in den späteren Schwangerschaftswochen auftreten.


Neben der Gewichtszunahme kann auch eine Veränderung der Körperhaltung Schmerzen im Rückenbereich verursachen. Das wachsende Baby verschiebt das Gleichgewicht der Frau, wodurch diese gezwungen ist, ihre Haltung anzupassen. Dadurch können bestimmte Muskeln überlastet werden, während andere Muskeln überdehnt und geschwächt werden. Die Folge können Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich sein.


Ein weiterer Faktor, der zu Rückenschmerzen während der Schwangerschaft beitragen kann, ist die Produktion des Hormons Relaxin. Dieses Hormon macht die Bänder und Gelenke weicher und dehnbarer, um Platz für das wachsende Baby zu schaffen. Jedoch kann die Überdehnung bestimmter Muskeln und Gelenke zu Schmerzen führen.


Nicht zuletzt kann auch Stress während der Schwangerschaft eine Rolle bei der Entstehung von Rückenschmerzen spielen. Stress kann Muskelverspannungen verursachen und somit zu Schmerzen im Rückenbereich führen. Um Rückenschmerzen während der Schwangerschaft vorzubeugen, kann eine ausreichende Bewegung, insbesondere Rücken- und Beckenbodenübungen, sowie eine ergonomisch korrekte Haltung hilfreich sein. Auch regelmäßige Entspannungsübungen und gezielte Massagen können Verspannungen lösen und Schmerzen lindern.


Ursachen für Rückenschmerzen in der Schwangerschaft | Osteopathie Schwangerschaft Hamburg
Rückenschmerzen in der Schwangerschaft können durch mehrere Faktoren begünstigt werden, darunter Gewichtszunahme, veränderte Körperhaltung, hormonelle Veränderungen und Muskelverspannungen.


Die Ursachen im Überblick

  • Hormonelle Veränderungen lockern die Sehnen und Bänder

  • Stress führt zu Verspannungen

  • Fehlende körperliche Aktivität

  • Gewichtszunahme - mehr Druck auf den Rücken

  • Muskelverspannung durch das Zusatzgewicht



So kann Osteopathie helfen

In der Schwangerschaft kann die Osteopathie eine sehr wirksame Methode zur Linderung von Rückenschmerzen und anderen Beschwerden sein. Die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft wie die Gewichtszunahme und die Veränderungen der Körperhaltung können zu Schmerzen und Verspannungen im Rückenbereich führen. Die Osteopathie setzt an dieser Stelle an und arbeitet gezielt daran, Blockaden und Verspannungen im Körper zu lösen, um den Körper zu entlasten und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.


In der Osteopathie werden verschiedene Techniken angewendet, um Blockaden und Verspannungen zu lösen. Dazu gehören beispielsweise die Mobilisation und Manipulation von Gelenken, die Dehnung von Muskeln und Bindegewebe sowie die Stimulation von Nerven und Gewebe. Durch diese Techniken können Schmerzen und Beschwerden im Rückenbereich, aber auch in anderen Körperregionen, gelindert werden.


Ein weiterer Vorteil der Osteopathie in der Schwangerschaft ist, dass sie in der Regel keine Nebenwirkungen hat und für Mutter und Kind unbedenklich ist. Eine Osteopathie-Behandlung ist eine sanfte und schonende Methode, die den Körper nicht belastet, sondern im Gegenteil dazu beiträgt, ihn zu entspannen und zu harmonisieren. Dadurch kann die Osteopathie nicht nur bei Rückenschmerzen, sondern auch bei anderen Schwangerschaftsbeschwerden wie beispielsweise Sodbrennen, Übelkeit oder Kopfschmerzen helfen.


Der Körperkompass

Der Körperkompass

Gesundheitswissen aus der Osteopathie-Praxis


Von Sascha Bade

Bestell-Nr. 1582ISBN-13: 978-3-8434-1582-8

248 Seiten, 154 x 205 mm, broschiert, mit

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Wann sollte man einen Osteopathen aufsuchen?

Wenn Rückenschmerzen während der Schwangerschaft auftreten, sollten Frauen einen Arzt oder Osteopathen aufsuchen. Es ist wichtig, die Schmerzen ernst zu nehmen und eine individuelle Therapie zu finden, um das Wohlbefinden von Mutter und Kind zu fördern. Der Osteopath kann feststellen, ob die Schmerzen auf muskuläre oder strukturelle Probleme zurückzuführen sind und eine geeignete Therapie empfehlen. In der Regel ist die Osteopathie eine sichere und wirksame Methode zur Schmerzlinderung in der Schwangerschaft.



Ihre Experten zum Thema Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Im Osteoversum Hamburg sind Hendrik Fisahn und Luisa Schmidt spezialisiert auf die Behandlung von Rückenschmerzen in der Schwangerschaft.


Hendrik Fisahn | Osteoversum Hamburg

Gebhard Hamborg

HP Osteopathie

Luisa Schmidt | Osteoversum Hamburg

Luisa Schmidt

M.Sc. Osteopathie


Haben Sie Fragen ?


Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:

Tel.: 040 35771101

Mail: praxis@osteoversum.de



Häufige Fragen zu Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Ab wann ist Osteopathie in der Schwangerschaft möglich?

Eine osteopathische Behandlung kann grundsätzlich an die jeweilige Phase der Schwangerschaft angepasst werden. Entscheidend sind der individuelle Schwangerschaftsverlauf, bestehende Beschwerden und mögliche Risikofaktoren. Bei einer Risikoschwangerschaft oder unklaren Beschwerden sollte vorher Rücksprache mit der behandelnden Ärztin, dem Arzt oder der Hebamme gehalten werden.

Dafür gibt es keine pauschale Anzahl. Manche Beschwerden verändern sich bereits nach wenigen Behandlungen, andere benötigen eine längerfristige Begleitung. Nach jeder Behandlung sollte überprüft werden, wie der Körper reagiert und ob weitere Termine sinnvoll sind. Ziel ist nicht eine möglichst hohe Behandlungsfrequenz, sondern eine individuell passende Therapie.

Schmerzen, die vom unteren Rücken oder Gesäß in das Bein ausstrahlen, werden in der Schwangerschaft häufig als „Ischiasschmerzen“ bezeichnet. Dahinter muss jedoch nicht immer eine Reizung des Ischiasnervs stecken. Auch Muskeln, Gelenke oder Strukturen des Beckens können ähnliche Beschwerden verursachen. Deshalb ist zunächst eine genaue Untersuchung wichtig. Abhängig vom Befund kann eine osteopathische Behandlung begleitend sinnvoll sein.

Vielen Schwangeren hilft eine seitliche Schlafposition mit einem Kissen zwischen den Knien oder einem Schwangerschaftskissen zur Unterstützung von Bauch und Becken. Auch die Matratze und die Position des Beckens können eine Rolle spielen. Bei anhaltenden nächtlichen Schmerzen sollte jedoch abgeklärt werden, was die Beschwerden verursacht.

In den meisten Fällen ist eine angepasste Bewegung sinnvoller als vollständige Schonung. Spaziergänge, leichte Mobilisationsübungen und individuell abgestimmtes Krafttraining können helfen, Rücken und Becken belastbar zu halten. Welche Übungen geeignet sind, hängt allerdings von Schwangerschaftswoche, Trainingszustand und Ursache der Beschwerden ab.

Starke oder plötzlich auftretende Rückenschmerzen sollten medizinisch abgeklärt werden. Das gilt besonders, wenn zusätzlich Blutungen, Fieber, Schmerzen beim Wasserlassen, regelmäßige Kontraktionen oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten. Auch Taubheitsgefühle, deutliche Muskelschwäche oder Gefühlsstörungen im Bereich von Beinen, Gesäß oder Genitalregion benötigen eine zeitnahe ärztliche Abklärung.

Das hängt von der jeweiligen Krankenkasse und dem Versicherungsvertrag ab. Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen als freiwillige Zusatzleistung. Voraussetzungen, Anzahl der erstattungsfähigen Behandlungen und Zuschusshöhe unterscheiden sich jedoch deutlich. Deshalb empfiehlt es sich, bereits vor dem ersten Termin bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen.

Bei vielen Frauen bessern sich schwangerschaftsbedingte Rückenschmerzen nach der Geburt, wenn die körperliche Belastung durch Schwangerschaft und veränderte Statik abnimmt. Beschwerden können jedoch auch bestehen bleiben oder durch das Tragen, Stillen und häufige einseitige Belastungen nach der Geburt verstärkt werden. In diesem Fall kann eine gezielte Untersuchung von Rücken, Becken und umgebender Muskulatur sinnvoll sein.


Quellen & Studien:


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