top of page

Wie entsteht Arthrofibrose?

30. Mai 2025
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Aug.

Nach einer Operation oder Verletzung ist der Körper im Reparaturmodus. Das ist normal – schließlich muss Gewebe heilen. Doch manchmal übertreibt der Körper es mit dem Reparieren, und es entsteht zu viel Narbengewebe. Dann entsteht Arthrofibrose.


Arthrofibrose - Wenn die Wunde nicht zur Ruhe kommt
Bei einer Arthrofibrose gerät die normale Wundheilung aus dem Gleichgewicht: Entzündungs- und Reparaturprozesse bleiben aktiv und können zu einer überschießenden Bildung von Narbengewebe führen.


Inhaltsverzeichnis:




Warum heilt das eine Knie nach einer Operation problemlos, während ein anderes steif wird und bei jeder Bewegung schmerzt? Die Ursache wird tief im Inneren des Körpers vermutet – auf der Ebene der Zellen. Was dabei passiert, ist ein komplexes Zusammenspiel aus körpereigenen Abwehrmechanismen, Botenstoffen und einem inadäquaten Zellverhalten. Die Folge kann dann eine Arthrofibrose sein, mit kaum sichtbaren, aber dafür sehr spürbaren Komplikationen.



Was ist Arthrofibrose?

Bei einer Arthrofibrose kommt es zu überschießender Narbenbildung im Gelenk, meist nach einer Operation. Dabei vermehrt sich das Bindegewebe im Gelenk – also das Gewebe, das Strukturen stützt und verbindet – in unnatürlichem Maß. Es wird zäh, hart und schränkt die Beweglichkeit ein. Betroffene haben oft das Gefühl, dass das Gelenk "blockiert" ist. Häufig wird auch von einem „Schraubstockgefühl“ gesprochen.



Alles beginnt mit einer Zelle

Unser Körper besteht aus rund 30 Billionen Zellen. Sie bilden Gewebe, Organe – und letztlich uns selbst. Manche dieser Zellen sind auf besondere Aufgaben spezialisiert. So haben wir Muskelzellen, Nervenzellen, Immunzellen oder Hautzellen. Jede einzelne ist eine kleine, hochkomplexe Einheit mit einem Zellkern, in dem unser Erbgut lagert, einer schützenden Hülle und einem inneren „Gerüst“ aus Eiweißstrukturen.


Was all diese Zellen gemeinsam haben, Sie stellen unermüdlich Proteine her – also Eiweiße, die als Werkzeuge, Baustoffe oder Botenstoffe im Körper agieren. Manche dieser Proteine verbleiben in der Zelle, andere werden nach außen abgegeben, wo sie Signale senden und Gewebe beeinflussen.



Zytokine - die Sprache der Entzündung

In unserem Körper wird pausenlos kommuniziert. Das passiert allerdings nicht mit Worten, sondern mit Molekülen. Eine ganz besondere Art dieser körpereigenen „Nachrichten“ sind die Zytokine. Ohne sie wären Zellen wie Menschen ohne Handys: planlos, unkoordiniert und im Zweifel völlig überfordert.


Zytokine (aus dem Griechischen für „Zelle“ und „Bewegung“) sind kleine Eiweißmoleküle, die wie eine Art Nachrichtenservice zwischen Zellen agieren. Sie sagen den Zellen zum Beispiel: „Los, Entzündung starten!“ oder „Alles klar, wir können wieder runterfahren.“ Man kann sich das vorstellen, wie ein internes Notrufsystem. Wenn irgendwo im Körper etwas passiert – ein Schnitt, eine Prellung oder eine Operation – senden betroffene Zellen sofort Zytokine aus, die Alarm schlagen.



Der Körperkompass

Jetzt bestellen!


Der Körperkompass

Von Sascha Bade

​

Zur Leseprobe

Der Arthrose Kompass

Jetzt bestellen!


Der Arthrose Kompass

Von Sascha Bade


Zur Leseprobe




Entzündung – kein Drama, sondern Plan A des Körpers

Die Reaktion auf diesen Hilferuf nennt sich Entzündung. Obwohl die Entzündung einen schlechten Ruf hat, ist sie zunächst einmal etwas sehr Nützliches. Sie ist der erste Schritt zur Heilung. Zytokine sorgen dafür, dass das Immunsystem aktiviert wird. In der Folge strömen Abwehrzellen herbei, um Schäden zu reparieren, Krankheitserreger zu bekämpfen und alles für den Wiederaufbau vorzubereiten. Aus diesem Grund sollten wir auch mit der Einnahme von entzündungssenkenden Medikamenten wohldosiert umgehen.



Arthrofibrose: Wenn der Alarm nicht mehr aufhört

So weit, so gut. Problematisch wird es, wenn dieser Notfallmodus nicht rechtzeitig abgeschaltet wird. Denn manche Zytokine wirken wie ein Dauerfeuer. Sie regen immer weitere Entzündungen an, selbst wenn die ursprüngliche Verletzung längst verheilt ist. Das kann zum Beispiel nach größeren Operationen, bei chronischen Erkrankungen oder Autoimmunreaktionen der Fall sein.

Dann wird die eigentlich hilfreiche Entzündung selbst zum Problem. Zellen bleiben im Alarmzustand, das Gewebe wird geschädigt, statt repariert und der Körper bekämpft sich selbst.


Bei einer Arthrofibrose läuft genau das schief. Der Alarm hört nicht mehr auf. Die Zellen im Gelenk senden weiter entzündliche Signale, auch wenn die ursprüngliche Wunde längst verheilt sein sollte. Besonders der Botenstoff TGF-β (Transforming Growth Factor Beta) spielt hier eine zentrale Rolle. Er sorgt dafür, dass Bindegewebszellen zu sogenannten Myofibroblasten umprogrammiert werden. Das sind Zellen, die Narbengewebe aufbauen und sich stark zusammenziehen können.


Diese Myofibroblasten beginnen, überschüssiges Bindegewebe zu bilden. Man könnte sagen, Sie mauern das Gelenk regelrecht ein. Das Resultat sind Schmerzen, Steifheit und ein Knie (oder anderes Gelenk), das sich nicht mehr richtig bewegen lässt.


Zusammengefasst:


Bei einer Arthrofibrose läuft ein regelrechter Teufelskreis ab:


  1. Die Verletzung löst einen Alarm aus: Die Zellen merken, dass etwas kaputt ist, und rufen Hilfe.

  2. Helfer-Botenstoffe kommen ins Spiel: Die Zytokine schicken Nachrichten: „Hier ist etwas kaputt – reparieren bitte!“

  3. Reparatur-Zellen legen los: Zellen, die normalerweise Bindegewebe bauen (Fibroblasten), verwandeln sich in „Super-Reparatur-Zellen“ (Myofibroblasten).

  4. Es wird zu viel repariert: Diese Super-Zellen übertreiben es. Ssie bilden zu viel hartes Narbengewebe und ziehen es zusammen. Das Gelenk wird steif.

  5. Der Alarm hört nicht auf: Der Körper denkt immer noch, es sei etwas kaputt, also geht das Ganze wieder von vorne los.



Behandlung der Arthrofibrose | Osteoversum Hamburg
Bei Arthrofibrose kommt es auf die richtige Dosierung an. Bewegung und Therapie sollten individuell angepasst werden, um die Funktion zu fördern, ohne das gereizte Gelenk unnötig zu überlasten.


Was heißt das für die Behandlung der Arthrofibrose?

Für die Behandlung der Arthrofibrose ist ein grundlegendes Verständnis der Zellbiologie wichtig. Gleichzeitig bewegen wir uns permanent auf einem schmalen Grad zwischen zu viel und zu wenig. Zu intensive manuelle Behandlungen können sich kontraproduktiv auswirken. Wenn Therapeuten zu sehr in den Schmerz mobilisieren, kann das eine Neufibrosierung auslösen. Das stellt ein großes Problem dar, bei nicht-diagnostizierter Arthrofibrose. Die postoperative Gelenkmobilisation, die bei anderen Patienten richtig ist, stellt bei Arthrofibrose eine Kontraindikation dar. Da Patienten nach einer Operation aber so gut wie immer über Schmerzen klagen (besonders wenn sie in den Schmerz hineinmobilisiert werden), ist eine Differenzierung schwierig.


Die andere Möglichkeit könnte also sein, dass man das Gelenk komplett in Ruhe lässt. Tatsächlich könnte das eine Option sein. Allerdings handelt es sich dabei um eine Option, die ihrerseits Nachteile mit sich bringt. Wird ein Gelenk über längere Zeit nicht bewegt, kommt es zu Bewegungseinschränkungen, sowie einer eingeschränkten Stoffwechselaktivität.


Da es bis heute keine gute Evidenz zur Behandlung der Arthrofibrose gibt, beschreibe ich unsere Herangehensweise.


1.) Weniger ist mehr, aber nichts tun ist zu wenig.

In den acht Jahren, in denen ich mich nun mit der Arthrofibrose beschäftige, habe ich gelernt, dass jeder Patient andere Behandlungsintensitäten verträgt. Daher bewege ich mich in der manuellen Therapie (dazu gleich mehr) immer unter der Schmerzschwelle.

2.) An jedem Gelenk hängt ein ganzer Mensch

Auch wenn vielleicht nur das linke Knie betroffen ist, sehe ich mir im Rahmen der osteopathischen Diagnostik trotzdem den ganzen Körper an. Zusammenhänge, die zum Beispiel die Durchblutung beeinflussen, oder die Gleitfähigkeit der Nerven einschränken, wirken sich auf die Arthrofibrose aus. Diese Dysfunktionen werden behandelt.


Lokale Behandlung

Für die Therapie direkt am Gelenk habe ich gute Erfahrungen mit der Matrix Rhythmus Therapie gemacht. Dies wird kombiniert mit sanften faszialen Techniken.


Entzündungen regulieren

Ich empfehle eine anti-entzündliche Ernährung mit wenig Fleisch. Einige meiner Patienten haben gute Erfolge mit Basenbädern gehabt. Diese wirken am effektivsten, wenn der ganze Körper im Wasser ist (Badewanne) und wenn die Bäder oft (möglichst täglich) wiederholt werden. Auch Kälteanwendungen scheinen einen Effekt zu haben. Da ich diesbezüglich aber keine tiefergehenden Erfahrungen habe, würde ich derzeit noch von einer Empfehlung Abstand nehmen wollen.

 

 

Fazit:

Arthrofibrose ist weit mehr als eine gewöhnliche Narbenbildung nach einer Operation oder Verletzung. Im Mittelpunkt steht eine gestörte Wundheilungsreaktion, bei der entzündliche Signalwege und die Aktivität von Fibroblasten und Myofibroblasten nicht ausreichend zur Ruhe kommen. In der Folge kann sich zunehmend kollagenreiches Narbengewebe bilden, das Schmerzen, Spannungsgefühle und eine eingeschränkte Beweglichkeit verursacht. Für die Behandlung ist dieses Verständnis entscheidend. Denn bei Arthrofibrose geht es nicht darum, ein steifes Gelenk mit möglichst viel Kraft wieder beweglich zu machen. Ebenso wenig ist vollständige Schonung langfristig die Lösung. Vielmehr muss für jeden Patienten individuell herausgefunden werden, welches Maß an Bewegung, manueller Behandlung und Belastung das betroffene Gelenk verträgt.


Gerade deshalb sind eine frühzeitige Diagnose und eine sorgfältige Abgrenzung zu anderen Ursachen einer schmerzhaften Gelenksteife so wichtig. Je besser verstanden wird, warum ein Gelenk nach einer Operation ungewöhnlich stark reagiert, desto gezielter kann die weitere Therapie angepasst werden. Auch wenn viele Mechanismen der Arthrofibrose inzwischen besser verstanden werden, fehlen weiterhin einheitliche und für alle Patienten gleichermaßen wirksame Behandlungsstrategien. Umso wichtiger ist aus unserer Sicht ein individuelles, multimodales Vorgehen, das den ganzen Menschen berücksichtigt und Therapie nicht ausschließlich an einzelnen Bewegungsgraden festmacht. Das Ziel sollte sein, das gereizte Gelenk aus dem dauerhaften Reizzustand herauszuführen, Beweglichkeit und Belastbarkeit Schritt für Schritt zu verbessern und dabei immer die individuelle Reaktion des Gewebes im Blick zu behalten.


Zum Abschluss: Ich bin oft frustriert, weil wir immer noch keine einheitliche Behandlungsstrategie für die Arthrofibrose haben. Ich sehe täglich, mit welchem Leidensdruck die Patienten in unsere Praxen kommen. Ich möchte aus diesem Grund meinen Dank an Dr. Kayley Usher richten, die als Leiterin der IAA (International Arthrofibrosis Association) mit ihrem Team unermüdlich forscht.



FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Arthrofibrose:

Wie schnell kann sich eine Arthrofibrose nach einer Operation entwickeln?

Eine Arthrofibrose kann sich bereits in den ersten Wochen nach einer Operation entwickeln. Auffällig wird sie häufig dadurch, dass die Beweglichkeit trotz normaler Heilungszeit nicht wie erwartet zunimmt oder sogar wieder abnimmt. Hinzukommen können Schmerzen, ein zunehmendes Spannungsgefühl und eine ungewöhnlich starke Reaktion des Gelenks auf Belastung.

Entscheidend ist nicht ein einzelner schlechter Tag nach einer Operation, sondern die Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Wenn Beweglichkeit und Belastbarkeit dauerhaft stagnieren oder sich verschlechtern, sollte die Ursache frühzeitig genauer untersucht werden.

Die Entstehung einer Arthrofibrose ist wahrscheinlich multifaktoriell. Diskutiert werden unter anderem eine ausgeprägte Entzündungsreaktion, wiederholte operative Eingriffe, Infektionen, mechanische Probleme, längere Immobilisation sowie individuelle Unterschiede bei der Wundheilung.

Auch der Verlauf der Rehabilitation kann eine Rolle spielen. Deshalb lässt sich meist nicht ein einzelner Auslöser benennen. Vielmehr entsteht Arthrofibrose vermutlich aus dem Zusammenspiel verschiedener biologischer und mechanischer Faktoren.

Nein. Bewegungseinschränkungen sind in den ersten Tagen und Wochen nach einer Operation zunächst normal. Schmerzen, Schwellung und die Heilung des Gewebes können die Beweglichkeit vorübergehend deutlich reduzieren.

Bleibt die Einschränkung jedoch bestehen oder verschlechtert sie sich, müssen andere Ursachen ausgeschlossen werden. Dazu gehören beispielsweise Infektionen, Fehlstellungen, mechanische Blockaden, Instabilitäten oder Probleme mit einer Gelenkprothese. Arthrofibrose ist deshalb häufig eine Diagnose, die erst nach Ausschluss anderer Ursachen gestellt wird.

Die Diagnose basiert vor allem auf der Krankengeschichte, dem Verlauf nach der Operation und der körperlichen Untersuchung. Dabei werden Bewegungsumfang, Schmerz, Schwellung und die Funktion des Gelenks beurteilt.

Gleichzeitig müssen andere Ursachen einer schmerzhaften Gelenksteife ausgeschlossen werden. Je nach Situation können deshalb Röntgenaufnahmen, Blutuntersuchungen, Gelenkflüssigkeitsanalysen oder weitere bildgebende Verfahren notwendig sein. Es gibt bislang keinen einzelnen Test, der eine Arthrofibrose zuverlässig beweist.

Ein MRT kann in bestimmten Situationen Hinweise auf vermehrtes Narben- beziehungsweise Fasergewebe im Gelenk liefern. Besonders moderne MRT-Verfahren können auch nach dem Einsatz einer Knieprothese zusätzliche Informationen über die Weichteile liefern.

Ein unauffälliges oder nicht eindeutiges MRT schließt eine Arthrofibrose jedoch nicht automatisch aus. Die Diagnose sollte deshalb immer aus dem Gesamtbild von Beschwerden, Untersuchung, Verlauf und gegebenenfalls Bildgebung gestellt werden.

Nein. Bislang gibt es keinen etablierten Blutwert oder Biomarker, mit dem sich eine Arthrofibrose zuverlässig diagnostizieren lässt.

Blutuntersuchungen können trotzdem wichtig sein, beispielsweise um Hinweise auf eine Infektion oder andere entzündliche Erkrankungen zu finden. Gerade nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenks ist der Ausschluss einer Infektion ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

Bei einem stark gereizten Gelenk kann eine zu aggressive und wiederholt schmerzhafte Mobilisation problematisch sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass Bewegung grundsätzlich vermieden werden sollte.

Entscheidend ist die Dosierung. Bei Verdacht auf Arthrofibrose sollte die Therapie an Schmerz, Schwellung, Wärmeentwicklung und die Reaktion des Gelenks nach der Behandlung angepasst werden. Ziel ist ein kontrollierter Aufbau von Bewegung und Funktion, nicht das gewaltsame Erreichen bestimmter Bewegungsgrade.

Ja. Arthrofibrose tritt besonders häufig nach Operationen auf, kann grundsätzlich aber auch nach Verletzungen oder anderen starken Reizungen eines Gelenks entstehen.

Der gemeinsame Faktor ist eine gestörte Heilungsreaktion, bei der die Bildung von Binde- und Narbengewebe über das notwendige Maß hinausgeht. Operationen sind daher ein wichtiger, aber nicht der einzige mögliche Ausgangspunkt.

Ja. Auch nach einer operativen Entfernung beziehungsweise Lösung von Narbengewebe kann sich erneut fibrotisches Gewebe bilden. Eine Operation beseitigt das vorhandene Narbengewebe, verändert aber nicht zwangsläufig alle biologischen Faktoren, die ursprünglich zur Fibrose beigetragen haben.

Deshalb ist auch nach einer Arthrolyse eine individuell abgestimmte Nachbehandlung wichtig. Belastung, Bewegung, Schmerzreaktion und mögliche Entzündungszeichen sollten dabei sorgfältig beobachtet werden.

Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf Verletzungen und Operationen. Wundheilung, Immunreaktion, Entzündungsprozesse und die Aktivität von Fibroblasten und Myofibroblasten werden durch zahlreiche individuelle Faktoren beeinflusst.

Deshalb kann bei zwei Menschen nach einer nahezu identischen Operation ein völlig unterschiedlicher Heilungsverlauf entstehen. Die Forschung versucht derzeit genauer zu verstehen, warum bei manchen Patienten die Reparaturreaktion rechtzeitig herunterreguliert wird, während sie bei anderen in einen anhaltenden fibrotischen Prozess übergeht.


bottom of page